Meine Lieblingsschauspieler

Orlando Bloom

geboren am 13. Januar 1977 in Canterbury (UK)

Größe: 1,80 Meter

Spitzname: Orli oder O.B.

seit 2002 Nichtraucher, was leider dazu führte, dass er an den Nägeln kaut

braune Haare und Augen

er hat 2 Tattoos: Einmal eine elbische "9"-Rune, die sich alle Gefährten als Andenken an das Herr-der-Ringe-Epos stechen ließen und eine Sonne um den Bauchnabel


 

 
Vin Diesel
 
 
Geboren: Juli 18, 1967
Geburtsort: New York, New York, USA
Nationalität: American
Beruf: Schauspieler
 
 
Marilyn Manson
 
Mein Absoluter Favorit unter den Sängern
Die Musik ist einfach der ober hammer isch liebe diesen Typen feix**
 
 

StadiumscName: Marilyn Manson
Realer Name: Brian Warner
Geburtstag: Januar 5, 1969
Zeichen: Steinbock
Hometown: Bezirk, Ohio, USA

 

Wenn es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als unser Verstand erklären kann, so muss man im Fall Marilyn Manson diesen Glaubenssatz territorial um den Begriff ‚Hölle' erweitern. Vergöttert oder verteufelt - kaum ein anderer Musiker der letzten Jahre hat die Kunst der nonkonformistischen Kontroverse so (Medien-)wirksam inszeniert wie Mr. Manson. Während die einen im kruden Schockrock-Schmierentheater und der morbiden Mischung aus Industrial, Gothic, Glam und Metal-Manierismen ein effektheischendes Alice Cooper-Plagiat oder das personifizierte Böse sehen, ist der selbsternannte ‚Antichrist Superstar' anderen zur kultisch verehrten Führerfigur geworden. Der diabolisch-geniale Deus ex machina einer dysfunktionalen Dekade sozusagen. Die schockierende Wahrheit liegt, bei aller Schwarz/weiß-Malerei, vermutlich wie immer irgendwo dazwischen.

Bürgerlich als Brian Warner geboren, beschließt der damalige Gelegenheits-Musikjournalist 1989 in Fort Lauderdale, Florida, zusammen mit seinem Kumpel Scot Mitchell (Gitarre) seine bisherigen Musikbusiness-Erfahrungen in die Praxis umzusetzen. Warner nennt sich von nun an Marilyn Manson und aus Scott wird Daisy Berkowitz. Die beiden rekrutierten zusätzlich Gidget Gein (Bass) und Madonna Wayne-Gacy (Keyboards) und setzen somit das Trademark Künstler-Alias-Kombinat aus Vornamen weiblicher Sex-Ikonen und Serienkiller-Nachnahmen fort. Seit 1990 als Marilyn Manson And The Spooky Kids bekannt, avanciert die krude Combo, nachdem der ursprüngliche Drumcomputer durch Trommler Sara Lee Lucas ersetzt wird, innerhalb der nächsten drei Jahre mit ihren exaltiert eruptiven Sound&Vision-Eskapaden zu einem der populärsten Acts im Süden Floridas.

Das ruft 1993 NIN-Mastermind Trent Reznor auf den Plan, welcher der Band, neben einem Support-Slot für die kommende NIN-Tour, auch gleich die Produktion ihres ersten Albums anbietet. 1994 erscheint mit ‚Portrait Of An American Familiy' das Debüt, nunmehr unter dem Bandnamen Marilyn Manson. Twiggy Ramirez ersetzt darauf Gein am Bass - die erste von vielen folgenden Umbesetzungen. Bereits 1995 folgt die EP ‚Smells Like Children' und die sich darauf befindende Eurythmics-Coverversion ‚Sweet Dreams' markiert den ersten Mainstream Erfolg. Berkowitz verlässt kurz danach die Band und wird durch Gitarrist Zim Zum ersetzt, während Ginger Fish den Drum-Schemel übernimmt.

Das anschließende Album ‚Antichrist Superstar' manifestiert Mansons bis dato erlangte Popularität mit einer Top Ten-Platzierung (#3) in den amerikanischen Charts, ebenso wie den bereits im Titel angelegten Willen zur gesellschaftlichen Polarisierung. ‚Mechanical Animals', das Nachfolgewerk aus dem Jahr 1998, stellt nicht nur eine leichte Verschiebung des musikalischen und inhaltlichen Fokus auf eine Art Bowie-esque ‚Ziggy Stardust'-Glamourisierung dar, sondern auch John 5 als neuen Gitarristen vor. Zugleich bildet es den Abschluss einer Mansons Persönlichkeitsentwicklung thematisierenden Album-Trilogie.

‚The Last tour on Earth' ist 1999 dann die entsprechende Live-Album Brücke zum 2000er Studio-Output ‚Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death), welches bekannte musikalische Elemente seiner Vorgänger erneut aufgreift. Langzeitgefährte Twiggy Ramirez verlässt 2002 die Band, und Manson findet mit Tim Skold (Ex-Shotgun Messiah) entsprechenden Bass-Ersatz. Auf ‚The Golden Age Of Grotesque' entdeckt Manson im Jahre 2003 dann nach satanistischen, glamourösen und faschistoiden Symbolwelten den intellektuellen Chic der Weimarer Republik Boheme, was sich im Absinth- und Expressionismus-Charme der ‚Goldenen Zwanziger', wenn auch mehr visuell als musikalisch, ausdrückt. Tim Skold legt derweil den Bass beiseite und übernimmt nach dem Abgang von John 5 vorübergehend (?) dessen Job an der Lead-Gitarre.

Den Menschen und die Figur Marilyn Manson allein unter musikalischen Gesichtspunkten erfassen zu wollen, reicht allerdings nicht aus. So veröffentlicht Manson (in Zusammenarbeit mit Neil Strauss) 1999 seine Biografie ‚The long hard road out of hell', in der er eloquent tiefere Einblicke in die Abgründe seiner Seele und seine Weltsicht gewährt. Desweiteren zieht es ihn hin und wieder auch auf die große Leinwand, zuletzt als LSD-trippende Transe in ‚Party Monster', oder auch als besonnen intellektueller Gesprächspartner in Michael Moores ‚Bowling for Columbine'. Seine dortigen System- und sozialkritischen Aussagen zu politischer Bigotterie und hypokritischen gesellschaftlichen Moralbegriffen dürften nicht unerheblich zu einer anderen, differenzierteren Wahrnehmung Mansons außerhalb des Bürgerschreck-Images geführt haben. Die Schock-Rock Krone jednefalls hat Pate Alice, nach eigener Aussage dem englischen Magazin Classic Rock gegenüber, übrigens sowieso schon längst an Manson abgetreten.

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