


Wotan ist ein sehr dunkler und undurchdringlicher Gott, er ist der Gott des Krieges, des Todes, der Wut und Extase, aber auch der Magie, Sprach -und Dichtkunst. Er ist der Allvater, Herr Asgards und König der Götter, er ist der Sohn von Burr und Bestla, seine Brüder sind Vile und Ve. Er hat viele Kinder seinen Erstgeboren zeugte er mit der Riesin Jord, es war Thor der Donnergott der als erstes geboren ward als Sohn Wodans, auch mit dem Weibe Rindr hatte er ein Sohn namens Vali daraufhin hatte er Frigg als Frau mit ihr zeugte er Balder, Heimdall, Tyr, Bragi, Widar und Hodur.
Wotans nebliges Wesen kann man schon an den über hundert Namen erkenne die Namen des Windgottes lauten:
Odin, Odhinn, Othinn, Woden, Wodan, Wotan, Votan, Uuodan, Aldafodr, aldagautr, aldingautr, alfodr, arnhofdi, atridi, atridr, audun, baleygr, biflindi, bileygr, bjorn, blindi, blindr, bolverk, bolverkr, bragi, bruni, brunn, darradr, dorrudr, draugadrottin, ennibrattr, eyludr, farmagud, farmatyr, farmognudr, fengr, fimbultyr, fimulthulr, fjolnir, fjolsvidr, forni, fornolvir, fraridr, fundinn, gagnradr, gagnrad, gangleri, gangradr, gapthosnir, gauti, gautr, geigudr, geirvaldr, geirtyr, geirlodnir, gestr, gestumblindi, ginmarr, gizurr, glapsvidr, godjadarr, gollnir, gollor, gollungr, gondlir, grimnir, grimr, gunnar, gunnblindi, hagvirkr, hangagud, hangatyr, hangi, haptagud, haptsoenir, har, havi, helblindi, herfoder, herjafoder, hergautr, herjan, herran, herteir, hertyr, hildolf, hjalmberi, hjarrandi, hlefreyr, hnikarr, hnikudr, hoarr, hovi, hrafnass, hrammi, hrani, hrjotr, hropatyr, hroptr, hrossharsgrani, hvatmodr, hvedrungr, itreker, jafnhar, jalfadr, jalfodr, jalgr, jalkr, jarngrimr, jolfr, jolnir, jormunr, karl, kjalarr, langbardr, lodungr, njotr, odr, ofnir, olgr, omi, oski, raudgrani, reidartyr, sanngetall, sannr, sadr, sidgrani, sidhottr, sidskeggr, sigdir, sigfadir, siggautr, sigmundr, sigrhofundr, sigrunnr, sigthror, sigtryggr, sigtyr, skollvaldr, svafnir, sveigdir, svidrir, svidurr, svipall, svolnir, thekkr, thrasarr, thridi, thriggi, thror, throttr, thrundr, thundr, thunnr, thudr, tveggi, tviblindi, unnr, udr, vafodr, vafudr, vakr, valfodr, valgautr, valkjosandi, valtamr, valtyr, valthrognir, vegtamr, veratyr, vidrir, vidfraegr, vidhrimnir, vidhurr, vingnir, vofudr, yggr, yrungr.
Ein hervorstechender Bestandteil des Gottes Wotan sind seine drei Aspekte die er vertritt: Der Krieger, der Schamane und der Wanderer. Odin war einst ein junger und unerfahrener Gott, seine drei Aspekte nahm er im Laufe der Zeit an, in der Zeit in der er lernte zu herrschen. Vor Äonen war er der Krieger der gegen die Kinder Ymirs kämpfte und mit seinen Brüdern diesen töteten, der kriegerische Aspekt tritt des öfteren auf jedoch hauptsächlich am Anfang und am Ende des Weltenzeitalter. Manche Leute vertreten die Theorie das die drei immer wiederkehrenden Namen Odin, Wotan und Wodan, Namen seiner Aspekte wären und die Aspekte seperate Wesenheiten sind, dass würde heißen es gäbe die Gottheiten: Odin der Schamane, Wotan der Kriegsfürst und Wodan der Wanderer, ich halte diese Theorie für unsinn und sage, dass diese Namen regionale Unterschiede sind: In Skandinavien Odin, in Deutschland Wotan und im westlichen Europa Wodan. Auch gibt es die Theorie das Wotan mit der Zeit ein anderer Gott wurde, einst war er Allvater der makellose Herr der Himmels Burg Asgard, der all durchdringende Geist. Später heißt es Wotan habe sich verschuldet und war nicht mehr der Makellose Asen-Tyr, er wurde zu Walvater dem auch manchmal durchtriebenen Kriegsgott, diese Theorie ist schwer zu belegen aber auch nicht zu wiederlegen, von daher werden wir sehen was die Zeit uns für Erkenntnisse bringt.... . Zu Wotans Wesen lässt sich sagen das er ein ruheloser Geist ist, mit einem von Sorgensgedanken durchfurchtem Gesicht, Wotan der sagte wer die Welt regieren will der muss sie zu verstehen wissen, ist auf ständiger Suche nach Wissen und sein Drang nach Wissen und Weisheit ist so stark das er weder Leben und anderes scheut aufzugeben um diese zu erlangen. Hier will ich nun ein paar Beispiele aufführen die zeigen welch wissensdurstiger Geist Wotan ist.
Wotan hörte von einem Riesen namens Mimir der in Jötunheim an einer Quelle lebt von der er die Weisheit trinkt die ihn so Klug macht, als Wotan das hörte fing an das Feuer in ihm zu brennen Weisheit zu finden, denn wie Wodan sagt:" Wer die Welt regieren will der muss sie auch verstehen." Wodan beschloss als weisestes und klügstes Wesen in allen Welten zu gelten und dafür würde er alles tun, so riss er sich auf Wunsch von Mimir an dessen Quelle ohne zu zögern ein Auge aus um aus ihr trinken zu dürfen und Weisheit zu erlangen. Eine weitere Geschichte ist das er loszog die Riesin Gunlöd zu verführen um Odroerir den Dichtermet zu bekommen.
Nach dem Asen-Wanen Krieg spuckten die Götter als Zeichen der Versöhnung alle in einen Topf und formten daraus das Wesen Kwasir welches auf jeden Frage eine Antwort wusste, doch wurde Kwasir getötet von den beiden Zwergen Fjalar und Galarr, die sein Blut mit Honig mischten und so ward er Met geschaffen. Sie füllten den Met in zwei Gefäße namens Són und Bodn sowie in den Kessel namens Odroerir, der Kessel war nach einer weiteren blutigen Geschichte in Gewahrsam von der Riesin Gunlöd. Am Ende gelang es Wodan durch List und Tücke alle Gefäße zu leeren um die ganze Weisheit zu erlangen. Man sieht Wotan scheut keine Opfer und keine Mühen diese zu bekommen.
Jedoch zeigen diese Geschichten auch das Wotan nicht der allwissende Lehrer der Welt ist sonder auch ein Schüler des Lebens.
Diese folgende Geschichte beweist den schamanistischen Weg Wotans, denn Wodan ist auch der Gott der Selbsteinweihung und Extase, diese geschichte erzählt den wohl bekanntesten Einweihungsritus in höheres Wissen.
Einst als Wotan die Nornen aufsuchte um zu erfahren wie es um sein Schicksal steht und was es mit der Weltenesche Yggdrasil auf sich hat, sagten ihm die Nornen wer Yggdrasil versteht der verstünde der Welten geschehen, denn überlege Wotan sagten sie, bei den Menschen in Midgard bist du bekannt als Ygg und Pferd bedeutet Drasil fügst du nun beide Namen zusammen so entsteht das Wort Yggdrasil, Wodans Pferd. Reise auf Yggdrasil und du wirst sehen.
Daraufhin ging Wotan zum Baume Yggdrasil, rammte sich den Ger zwischen die Rippen und hang sich in Yggdrasil für neun Nächte und neun Tage auf. Er reiste zwischen der Welt der Lebenden und Toten, er verweigerte Speis und Trank, so erfuhr er um die Runen.
Er lernte die 24 Runen und 18 Zauberlieder mit denen er vermochte Stürme zu lindern und Feuer zu entfachen. Am neunten Tage stieg er hinab und wusste um die Kraft der Runen, so ward er zum Schamanen der es verstandt den Wind zu beherrschen, die Toten um Rat zu fragen und vieles mehr, auch lernte er viel von der Wanen-Göttin Freya. Wotan ist bekannt für seine Freude an der Liebe und am Kampfe, wenn seine Raben Hugin und Munin ihm flüstern von einer Schlacht seiner Söhne in Midgard so springt Wotan freudig auf, nimmt seinen Speer Gungnir und reitet auf Sleipnir zur Schlacht um sich an ihr zu erfreuen. Und viele Liebschaften hatte er, doch einst erkannte er durch das weise Wort Freyas welche Macht die Liebe eigentlich hat, er dachte sich vielleicht übersteigt sie auch alle ihm bekannten Mächte......

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Wotans Lieder II
Wotans Lieder III
Wotans Lieder IV
Wotans Lieder V
Zu Wotans Weisheiten
Die Runen
1 Heiß bist du, Flamme, zuviel ist der Glut: 2 Acht Nächte fanden mich zwischen Feuern hier, 3 Heil dir, Agnar, da Heil dir erwünscht 4 Heilig ist das Land, das ich liegen sehe 5 Ydalir heißt es, wo Uller hat 6 Die dritte Halle hebt sich, wo die heitern Götter 7 Sökkwabeck heißt die vierte, kühle Flut 8 Gladsheim heißt die fünfte, wo golden schimmert 9 Leicht erkennen können, die zu Odin kommen, 10 Leicht erkennen können, die zu Odin kommen, 11 Thrymheim heißt die sechste, wo Thiassi hauste, 12 Die siebente ist Breidablick: da hat Baldur sich 13 Himinbiörg, ist die achte, wo Heimdall soll 14 Volkwang ist die neunte: da hat Freyja Gewalt 15 Glitnir, ist die zehnte; auf goldnen Säulen ruht 16 Noatun ist die elfte: da hat Niördr 17 Mit Gesträuch begrünt sich und hohem Grase 18 Andhrimnir läßt in Eldhrimnir 19 Geri und Freki füttert der krieggewohnte 20 Hugin und Munin müssen jeden Tag 21 Thundr ertönt, wo Thiodwitnirs 22 Walgrind heißt das Gitter, das auf dem Grunde steht 23 Fünfhundert Türen und viermal zehn 24 Fünfhundert Stockwerke und viermal 25 Heidrun heißt die Ziege vor Heervaters Saal, 26 Eikthyrnir heißt der Hirsch vor Heervaters Saal, 27 Sid und Wid, Sökin und Eikin, Swöll und Gunthro, 28 Wina heißt einer, ein anderer Wegswinn, 29 Körmt und Örmt und beide Kerlaug 30 Gladr und Gyllir, Gler und Skeidbrimir, 31 Drei Wurzeln strecken sich nach dreien Seiten 32 Ratatösk heißt das Eichhorn, das auf und ab rennt 33 Der Hirsche sind vier, die mit krummem Halse 34 Mehr Würme liegen unter den Wurzeln der Esche 35 Die Esche Yggdrasil duldet Unbill 36 Hrist und Mist sollen das Horn mir reichen, 37 Arwak und Alswid sollen immerdar 38 Swalin heißt der Schild, der vor der Sonne steht, 39 Sköll heißt der Wolf, der der scheinenden Gottheit 40 Aus Ymirs, Fleisch ward die Erde geschaffen, 41 Aus den Augenbrauen schufen gütge Asen 42 Ullers Gunst hat und aller Götter, 43 Iwalts Söhne, ging in Urtagen 44 Die Esche Yggdrasil, ist der Bäume erster, 45 Mein Antlitz sahen nun der Sieggötter Söhne, 46 Ich heiße Grimr und Gangleri, 47 Sadr und Swipal und Sanngetal, 48 Sidhött, Sidskegg, Siegvater, Hnikud, 49 Grimnir hießen sie mich bei Geirröd, 50 Swidur und Swidrir hieß ich bei Söckmimir, 51 Toll bist du, Geirröd, hast zuviel getrunken, 52 Viel sagt ich dir: du schlugst es in den Wind, 53 Die schwertmüde Hülle hebt nun Yggr auf, 54 Odin heiß ich nun, Yggr hieß ich eben, König Geirröd saß und hatte das Schwert auf den Knien halb aus der Scheide gezogen. Als er aber vernahm, daß Odin gekommen sei, sprang er auf und wollte ihn aus den Feuern führen. Da glitt ihm das Schwert aus den Händen, der Griff nach unten gekehrt. Der König strauchelte und durch das Schwert, das ihm entgegenstand, fand er den Tod. Da verschwand Odin und Agnar war da König lange Zeit.
König Hraudung hatte zwei Söhne: der eine hieß Agnar, der andere Geirröd. Agnar war zehn Winter, Geirröd acht Winter alt. Da ruderten beide auf einem Boot mit ihren Angeln zum Kleinfischfang. Der Wind trieb sie in die See hinaus. Sie scheiterten in dunkler Nacht an einem Strand, stiegen hinauf und fanden einen Hüttenbewohner, bei dem sie überwinterten. Die Frau pflegte Agnars, der Mann Geirröds und lehrte ihn schlauen Rat. Im Frühjahr gab ihnen der Bauer ein Schiff, und als er sie mit der Frau an den Strand begleitete, sprach er mit Geirröd allein. Sie hatten guten Wind und kamen zu dem Wohnsitz ihres Vaters. Geirröd, der vorn im Schiffe war, sprang ans Land, stieß das Schiff zurück und sprach: Fahr nun hin in böser Geister Gewalt. Das Schiff trieb in die See, aber Geirröd ging hinauf in die Burg und ward da wohl empfangen. Sein Vater war eben gestorben, Geirröd ward also zum König eingesetzt und gewann große Macht. Odin und Frigg saßen auf Hlidskialf und überschauten die Welt. Da sprach Odin: ,,Siehst du Agnar, deinen Pflegling, wie er in der Höhle mit einem Riesenweibe Kinder zeugt; aber Geirröd, mein Pflegling, ist König und beherrscht sein Land." Frigg sprach: ,,Er ist aber solch ein Neidling, daß er seine Gäste quält, weil er fürchtet, es möchten zu viele kommen." Odin sagte, das sei eine große Lüge; da wetteten die beiden hierüber. Frigg sandte ihr Schmuckmädchen Fulla zu Geirröd und trug ihr auf, den König zu warnen, daß er sich vor einem Zauberer hüte, der in sein Land gekommen sei, und gab zum Wahrzeichen an, daß kein Hund so böse sei, daß er ihn angreifen möge. Es war aber eine große Unwahrheit, daß König Geirröd seine Gäste so ungern speise; doch ließ er Hand an den Mann legen, den die Hunde nicht angreifen wollten. Er trug einen blauen Mantel und nannte sich Grimnir, sagte aber nicht mehr von sich, auch wenn man ihn fragte. Der König ließ ihn zur Rede peinigen und setzte ihn zwischen zwei Feuer, und da saß er acht Nächte. König Geirröd hatte einen Sohn, der zehn Winter alt war und Agnar hieß nach des Königs Bruder. Agnar ging zu Grimnir, gab ihm ein volles Horn zu trinken, und sagte, der König täte übel, daß er ihn schuldlos peinigen ließe. Grimnir trank es aus; da war das Feuer so weit gekommen, daß Grimnirs Mantel brannte. Er sprach:
Laß uns scheiden, Lohe!
Schon brennt der Zipfel, zieh ich ihn gleich empor,
Feuer fängt der Mantel.
Daß mir niemand Nahrung bot
Als Agnar allein; allein soll auch herrschen
Geirröds Sohn über der Goten Land.
Der Helden Herrscher.
Für einen Trunk mag kein andrer dir
Beßre Gabe bieten.
Den Asen nah und Alfen.
Dort in Thrudheim soll Thor wohnen
Bis die Götter vergehen.
Den Saal sich erbaut.
Alfheim gaben dem Freyr die Götter im Anfang
Der Zeiten als Zahngebinde.
Den Saal mit Silber deckten.
Walaskialf, heißt sie, die sich erwählte
Der As in alter Zeit.
Überrauscht sie immer;
Odin und Saga trinken alle Tage
Da selig aus goldnen Schalen.
Walhalls weite Halle:
Da kiest sich Odin alle Tage
Vom Schwert erschlagne Männer.
Den Saal, wenn sie ihn sehen:
Aus Schäften ist das Dach gefügt und mit Schilden bedeckt,
Mit Brünnen die Bänke bestreut.
Den Saal, wenn sie ihn sehen:
Ein Wolf hängt vor dem westlichen Tor,
Über ihm dräut ein Aar.
Jener mächtige Jote.
Nun bewohnt Skadi, die scheue Götterbraut
Des Vaters alte Veste.
Die Halle erhöht
Zu jener Gegend, wo der Greuel ich
Die wenigsten lauschen weiß.
Der Weihestatt walten.
Der Wächter der Götter trinkt in wonnigem Hause
Da selig den süßen Met.
Die Sitze zu ordnen im Saal.
Der Walstatt Hälfte wählt sie täglich,
Odin hat die andre Hälfte.
Des Saales Silberdach.
Da thront Forseti den langen Tag
Und schlichtet allen Streit.
Sich den Saal erbaut.
Ohne Mein (Fehl) und Makel der Männerfürst
Waltet hohen Hauses.
Widars Land Widi.
Da steigt der Sohn auf den Satell der Mähre
Den Vater zu rächen bereit.
Sährimnir sieden,
Das beste Fleisch; doch erfahren wenige,
Was die Einherjer essen.
Herrliche Heervater,
Da nur von Wein der waffenhehre
Odin ewig lebe.
Über die Erde fliegen.
Ich fürchte, daß Hugin niche nach Hause kehrt;
Doch sorg ich mehr um Munin.
Fisch in der Flut spielt;
Des Stromes Ungestüm dünkt zu stark
Durch Walglaumir zu waten.
Heilig vor heilgen Türen.
Alt ist das Gitter; doch ahnen wenige
Wie sein Schloß sich schließt.
Wähn ich in Walhall.
Achthundert Einherier ziehn aus je einer,
Wenn es dem Wolf zu wehren gilt.
zehn Weiß ich in Bilskirnirs Bau.
Von allen Häusern, die Dächer haben,
Glaub ich meines Sohns das größte.
Die an Lärads Laube zehrt.
Die Schale soll sie füllen mit schäumendem Met;
Der Milch ermangelt sie nie.
Der an Lärads Laube zehrt.
Von seinem Horngeweih tropft es nach Hwergelmir:
Davon stammen alle Ströme.
Fiörm und Fimbultul,
Rin und Rennandi, Gipul und Göpul,
Gömul und Geirwimul.
Um die Götterwelt wälzen sich Thyn und Win,
Thöll und Höll, Grad und Gunthorin.
Ein dritter Diotnuma.
Nyt und Nöt, Nönn und Hrönn,
Slid und Hrid, Sylgr und YIgr,
Wid und Wan, Wönd und Strönd,
Giöll und Leiptr: diese laufen den Menschen näher
Und von hier zur Hel hinab.
Watet Thor täglich,
Wenn er reitet Gericht zu halten
Bei der Esche Yggdrasil;
Denn die Asenbrücke steht all in Lohe,
Heilige Fluten flammen.
Silfrintopp und Sinir,
Gisl und Falhofnir, Gulltopp und Lettfeti:
Diese Rosse reiten die Asen
Täglich, wenn sie reiten Gericht zu halten
Bei der Esche Yggdrasil.
Unter der Esche Yggdrasil:
Hel wohnt unter einer, unter der andern Hrimthursen,
Aber unter der dritten Menschen.
An der Esche Yggdrasil:
Des Adlers Worte oben vernimmt es
Und bringt sie Nidhöggern nieder.
An der Esche Ausschüssen weiden:
Dain und Dwalin, Duneyr und Durathror.
Als einer meint der unklugen Affen.
Goin und Moin, Grafwitnirs Söhne,
Grabak und Grafwöllud,
Ofnir und Swafnir sollen ewig
Von der Wurzeln Zweigen zehren.
Mehr als Menschen wissen.
Der Hirsch weidet oben, hohl wird die Seite,
Unten nagt Nidhöggr.
Skeggöld und Skögul,
Hlöck und Herfiötur, Hild und Thrud,
Göll und Geirölul;
Randgrid und Rathgrid und Reginleif
Schenken den Einherjern Ael.
Schmachtend die Sonne führen.
Unter ihre Bugen bargen milde Mächte,
Die Asen, Eisenkühle.
Der glänzenden Gottheit.
Brandung und Berge verbrennten zumal,
Sänk er von seiner Stelle.
Folgt in die schützende Flut;
Hati der andre, Hrodwitnirs Sohn,
Eilt der Himmelsbraut voraus.
Aus dem Schweiße die See,
Aus dem Gebein die Berge, die Bäume aus dem Haar,
Aus der Hirnschale der Himmel.
Midgard den Menschensöhnen;
Aber aus seinem Hirn sind alle hartgemuten
Wolken erschaffen worden.
Wer zuerst die Lohe löscht,
Denn die Aussicht öffnet sich den Asensöhnen,
Wenn der Kessel vom Feuer kommt.
Skidbladnir zu schaffen,
Das beste der Schiffe, für den schimmernden Freyr,
Niörds nützen Sohn,
Skidbladnir der Schiffe,
Odin der Asen, aller Rosse Sleipnir,
Bifröst der Brücken, Bragi der Skalden,
Habrok der Habichte, der Hunde Garm.
So wird mein Heil erwachen:
Alle Asen werden Einzug halten
Zu des Wütrichs Saal,
Zu des Wütrichs Mahl.
Herjan und Hialmberi,
Theck und Thridi, Thudr und Udr,
Helblindi und Har,
Herteitr und Hnikar,
Bileig, Baleig, Bölwerk, Fiölnir,
Grimur und Glapswid,
Allvater, Walvater, Atrid und Farmatyr;
Eines Namens genüge mir nie
Seit ich unter die Völker fuhr.
Bei Asmund Jalk;
Kialar schien ich, da ich Schlitten zog;
Thror dort im Thing;
Widr den Widersachern;
Oski und Omi, Jafnhar und Biflindi,
Göndlir und Harbard bei den Göttern.
Als ich den alten Thursen trog,
Und Midwitnirs, des mären Unholds, Sohn
Im Einzelkampf umbrachte.
Der Met ward dir Meister.
Viel verlorst du, meiner Liebe darbend:
Aller Einherjer und Odins Huld.
Die Vertrauten trogen dich.
Schon seh ich liegen meines Lieblings Schwert
Vom Blut erblindet.
Da das Leben dich ließ:
Abhold sind dir die Disen, nun magst du Odin schauen:
Komm heran, wenn du kannst.
Thund hab ich geheißen.
Wak und Skilfing, Wafud und Hroptatyr,
Gaut und Jalk bei den Göttern,
Ofnir und Swafnir: deren Ursprung weiß ich
Aller aus mir allein.
